Aus dem Stadtrat Eggenfelden - Februar 2026

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Es ist Wahlkampfzeit, und die Partei von Bürgermeister Martin Biber präsentiert der interessierten Öffentlichkeit in einem Flyer eine umfangreiche Liste an durchaus erstrebenswerten Zielen für Eggenfelden. Wie es um die Ernsthaftigkeit dieser Agenda tatsächlich bestellt ist, illustrierte wieder einmal die Länge – besser: die Kürze – der ja vom Bürgermeister festgelegten Tagesordnung der Februar-Sitzung des Stadtrats. Diese sah im öffentlichen Teil ganze drei Beschlussfassungen vor, und etwa um zentrale Themen der Stadtentwicklung ging es dabei auch nicht wirklich.

Die ersten beiden Entscheidungen betrafen die Bestätigung der wiedergewählten KOMMANDANTEN DER FFW PETERSKIRCHEN, Markus Hausleitner und Florian Kammerbauer. Es handelte sich um eine reine Formsache, die Bestätigung erfolgte jeweils einstimmig.

Die bestehenden Zweckvereinbarungen mit der Gemeinde Zeilarn und der Verwaltungsgemeinschaft Massing bzgl. der ÜBERTRAGUNG STANDESAMTLICHER AUFGABEN auf die Stadt Eggenfelden sollten im Kostenbereich geändert werden. Bürgermeister Martin Biber hatte dies rechtswidrig unter Umgehung des nach der Geschäftsordnung zuständigen Stadtrats im Alleingang vornehmen wollen, was indes die Kommunalaufsicht unterbunden hatte. In der Sache ging es um Vereinfachungen, die nebenbei geringfügig höhere Einnahmen für die Stadt bedeuten. Auch hier erging der Beschluss einstimmig.

Unter „Mitteilungen und Informationen“ war zu erfahren, dass die Versendung der WAHLUNTERLAGEN, die in anderen Gemeinden schon vor Wochen erfolgt war, nun endlich auch in Eggenfelden begonnen hat. Mit dem 1. Bauabschnitt bei der FREIBADSANIERUNG liege man im Zeitplan, informierte Bürgermeister Martin Biber weiter. Die für März erwartete Entscheidung über die Förderung aus der sogenannten Sportmilliarde werde sich allerdings wohl verzögern. Bei einem Volumen des Programms von 333 Mio. € im ersten Aufruf lägen Anträge über etwa 7 Mrd. € vor. Es sei aber auch noch ein Sondertopf speziell für Freibäder angekündigt worden.

Unter „Wünsche und Anregungen“ erkundigte sich Lorenz Rabanter (UWG) nach dem Stand der schon vor Jahren beschlossenen Anlegung eines GEHWEGS von der Bahnhofstraße zur Kronwitter Straße im Bereich des Bahnübergangs, nachdem dort kürzlich Straßenlaternen aufgestellt worden waren. Bürgermeister Martin Biber erklärte, man stehe nach wie vor in Verhandlungen mit dem Eigentümer des anliegenden Grundstücks, das man in Teilen für das Vorhaben benötige. Dr. Andreas Stegbauer (UWG) wies wieder einmal auf den Zustand des RADWEGS in der Birkenallee hin. Er habe dies zuletzt im November getan und gefordert, die Schäden vor dem Winter zu beseitigen, was aber nicht geschehen sei. Mittlerweile sei eine gefahrlose Benutzung nicht mehr möglich. Die Stadt habe hier im Wortsinne eine Verkehrssicherungspflicht, der sie nicht nachkomme. Dies könne nicht hingenommen werden, bis dann tatsächlich die angekündigte Erneuerung erfolge. Auch werde der Radweg von Handwerkerfahrzeugen unzulässigerweise als Abkürzung zur Schulbaustelle benutzt und dadurch zusätzlich strapaziert. Bürgermeister Martin Biber fand das Thema Radweg als solches zunächst wieder einmal recht amüsant, sicherte dann aber immerhin zu, „die ärgsten Schäden notdürftig“ beheben zu lassen. Die Gesamterneuerung werde noch heuer durchgeführt. Mit den Handwerkern werde man sprechen.