Aus dem Stadtrat Eggenfelden - Mai 2026

Die konstituierende Sitzung des Stadtrats für die Amtsperiode 2026-2032 begann mit der VEREIDIGUNG der immerhin neun neugewählten Mitglieder.
Bei der anschließenden geheimen Wahl des 2. BÜRGERMEISTERS erhielt Thomas Kinzkofer (FWG), der als einziger Kandidat angetreten war, 19 von 24 abgegebenen Stimmen. Zur 3. BÜRGERMEISTERIN wurde mit 21 von 24 abgegebenen Stimmen wieder Monika Haderer (CSU) gewählt, die ebenfalls als einzige Kandidatin nominiert war.
Bei der folgenden Abstimmung über die AUFWANDSENTSCHÄDIGUNGEN votierte einzig Dr. Andreas Stegbauer (UWG) gegen die vorgeschlagenen Erhöhungen, weil diese „nicht in die Landschaft“ passen würden: Angesichts der Konsolidierungsauflage durch die Kommunalaufsichtsbehörde seien seit 2023 die einzelnen Nutzungsgebühren für die Kindergärten, die Musikschule, das Freibad und die Bücherei sowie die Standgebühren auf dem Christkindlmarkt um bis zu 100 % erhöht worden. Etwa bei der Bücherei habe man aufgrund dessen mit zusätzlichen Einnahmen von ca. 12.000 € per anno gerechnet. Dies sei ungefähr der Betrag, den nun die vorgeschlagene Mehrung der Aufwandsentschädigungen die Stadt jährlich kosten werde. Dabei würden sich die Entschädigungen für die drei Bürgermeister künftig sogar noch weiter erhöhen, weil sie zusätzlich von den allgemeinen Anpassungen bei der Beamtenbesoldung profitieren würden. Dieser Sichtweise wollte sich allerdings niemand sonst im Gremium anschließen. Bürgermeister Martin Biber erhält somit künftig zu seinem Gehalt nach B2 der Besoldungsordnung zusätzlich eine monatliche Aufwandspauschale von 878 €, 2. Bürgermeister Thomas Kinzkofer eine Entschädigung von 700 € und 3. Bürgermeisterin Monika Haderer eine solche von 500 €. Die Referenten werden mit 80 € im Monat bedacht, der Ortsheimatpfleger sogar mit 200 €. Das Sitzungsgeld erhöht sich auf 40 €.
Die Besetzung der AUSSCHÜSSE erfolgte, wie in der Gemeindeordnung vorgeschrieben, gemäß den Vorschlägen der einzelnen Gruppierungen. Die UWG erhält in jedem dieser Untergremien einen Sitz. Im Hauptausschuss, im Kulturausschuss und im Rechnungsprüfungsausschuss übernimmt diesen Dr. Andreas Stegbauer, im Bau- und Umweltausschuss Christoph Lugeder und im Ausschuss für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Ökologie Klaus Kammergruber. Als 1. und 2. Stellvertreter fungiert stets ein anderer der Vorgenannten. Da UWG und Grüne mit jeweils drei Repräsentanten im Stadtrat keinen eigenen 3. Stellvertreter in den Ausschüssen aufbieten können, hilft man sich dort wechselseitig aus, ebenso im Falle der SPD, die nur noch auf zwei Stadtratsmitglieder kommt und deshalb nicht einmal einen eigenen 2. Stellvertreter zur Verfügung hat.
Einigkeit bestand bei der Besetzung des Postens des Vorsitzenden des RECHNUNGSPRÜFUNGSAUSSCHUSSES mit Thomas Gfirtner (FWG). Zu seinem Stellvertreter wurde Johannes Forstner (CSU) bestimmt, dagegen votierten Kurt Niederer (Grüne) und Dr. Andreas Stegbauer.
Ohne Gegenstimme erfolgte die Bestellung der REFERENTEN. Diese sind künftig Benedikt Starzner (CSU/Schule und Familien), Eva-Maria Popp (Grüne/Kultur und Tourismus), Benjamin Lettl (SPD/Jugend), Dr. Andreas Stegbauer (Städtepartnerschaften) Elisabeth Gärtner-Horak (FWG/Umwelt) und Stefan Hild (CSU/Wirtschaft). Weggefallen sind die Referenten für Senioren und Vereine, weil diese Bereiche künftig durch Rathausmitarbeiter betreut werden. Auch für Inklusion gibt es keinen gesonderten Referenten mehr, da sie ohnehin Thema der gerade genannten Bereiche sowie von Schule und Familien sowie Jugend ist und außerdem ein Behindertenbeauftragter existiert.
In den Verwaltungsrat der STADTWERKE entsenden die vier Fraktionen jeweils ein Mitglied, für die UWG ist dies wie bisher Klaus Kammergruber.
Im Verbandsrat der SPARKASSE sitzt für die UWG Christoph Lugeder, vertreten wird er von Klaus Kammergruber.
Auch in das Kuratorium der HEILIG-GEIST-SPITAL-STIFTUNG entsendet der Stadtrat satzungsgemäß einen Repräsentanten. Man war sich von vornherein einig, dass dies wieder Maximilian Menzel (CSU) sein würde.
